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Stuttgarter Rechtsfachwirtstage: Modul 1: "Aktuelles aus dem Bereich Kanzleimanagement, Vollstreckungs- und Insolvenzrecht" – Modul 2: "Neues RVG – Gesetzliche Änderungen im Detail"

Seminar-ID RFWI_T_2021
Gebühr pro Person  500,00 € zzgl. 19% USt.
Ort: Stephanstraße 25 – 70173 Stuttgart, oder Online
Datum: 15. Juli 2021 - 16. Juli 2021
Uhrzeit: 09:00 - 17:00 Uhr
Dozent(en):
Scheungrab, Karin, Dipl.-Rechtspflegerin (FH) und Datenschutzbeauftragte
Enders, Horst-Reiner, Geprüfter Bürovorsteher
ESF-gefördert: Ja
Ansprechpartner Carmen Rothenbacher

Seminarbeschreibung

Modul 1: “Aktuelles aus dem Bereich Kanzleimanagement, Zwangsvollstreckungs- und Insolvenzrecht”
Dozentin: Dipl.-Rechtspflegerin Karin Scheungrab
Donnerstag, 15.07.2021, 09.00 Uhr – 17.00 Uhr

Seminarinhalt:

„Wer aufhört, besser sein zu wollen, hört auf gut zu sein.“

Und damit hat Marie von Ebner-Eschenbach recht.

Das Jahr 2021 bringt tiefgreifende Änderungen im Verbraucher- und Regelinsolvenzverfahren durch das Gesetz zur Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und das Sanierungs- und Insolvenzrechtsfortentwicklungsgesetz. Maßgebliche Änderungen wirken bereits zum 01.10.2020 zurück.

Im Vollstreckungsrecht gibt es spannendes im Rahmen der Kontopfändung. Daneben bringt das Gesetz zur Verbesserung des Verbraucherschutzes im Inkassorecht umfangreiche Änderungen im Forderungsmanagement.

Das Seminar zeigt synoptisch die Situation vor und nach dem Inkrafttreten, bringt Licht ins Dunkel und Musterformulierungen.

Modul 2: “Neues RVG – Gesetzliche Änderungen im Detail …. und aktuelle Rechtsprechung”
Dozent: Bürovorsteher Horst-Reiner Enders
Freitag, 16.07.2021, 09.00 Uhr – 17.00 Uhr

Seminarinhalt:

Das Seminar richtet sich speziell an Rechtsfachwirtinnen / Rechtsfachwirte, Bürovorsteherinnen / Bürovorsteher im RA-Fach, Rechtsanwaltsfachangestellte, Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Vorkenntnisse im Bereich des RVG sollten unbedingt vorhanden sein.

Gegenstand des Seminars sind zum Einen die Neuerungen im RVG durch das am 1.1.2021 in Kraft tretende KostRÄG 2021. Betrachtet werden insbesondere die Problematiken, die sich aus den neu geregelten Vorschriften ergeben.

Themenschwerpunkte hierzu sind u. a.

  • Wann ist noch altes Recht anwendbar und in welchen Fällen neues Recht. Die Übergangsvorschriften im Speziellen … (z. B. bei Auftrag nur für PKH-Bewilligungsverfahren und späterer Bewilligung von PKH, beim Pflichtverteidiger, bei mehreren gebührenrechtlichen Angelegenheiten …)
  • In welchen Fällen kann auch im Beratungsmandat eine Einigungsgebühr entstehen?
  • Gesonderte Vergütung bei Streitverkündung – wann?
  • Terminsgebühr jetzt automatisch immer bei Abschluss eines Vergleich, obwohl RA(in) keinen gerichtlichen Termin wahrgenommen hat und auch keine Besprechung mit dem Gegner erfolgte und Vergleich auch nicht gerichtlich festgestellt wurde?
  • Kein Erstreckungsantrag bei Mehrvergleich in PKH Sachen mehr erforderlich? -Böse Falle!

Gegenstand des Seminars sind zum Anderen die Neuerungen durch die gesetzlichen Änderungen im RVG durch das -überwiegend- am 1.10.2021 in Kraft tretende Gesetz zum Verbraucherschutz in Inkassosachen. Die in Inkassosachen tätigen Kanzleien werden Überlegungen anstellen müssen, wie sie die durch die gesetzlichen Neuregelungen insbesondere im außergerichtlichen Bereich entstehenden Gebührenverluste wieder „ausgleichen“.

Themenschwerpunkte hierzu sind u. a.

  • Zukünftige Auftrags- und Mandatsgestaltung in Inkassosachen?
  • Zahlreiche Hinweispflichten schon im Aufforderungsschreiben und weitere Auskunftspflichten auf Verlangen des Schuldners!
  • Unglaublich: Nur noch 0,5 Geschäftsgebühr! In welchen Fällen tatsächlich?
  • Einigungsgebühr bei Teilzahlungsvergleich schrumpft von 1,5 auf 0,7!
  • Schuldner muss die RA-Gebühren für Teilzahlungsvergleich nur noch erstatten, wenn er zuvor auf die dadurch entstehenden zusätzlichen Kosten hingewiesen worden ist! Wie muss der Hinweis aussehen?
  • Darf jetzt der Rechtsanwalt im Bereich der Zwangsvollstreckung ein Erfolgshonorar vereinbaren und auch die Gerichtsvollzieherkosten und Gerichtskosten im Misserfolgsfalle tragen?

Des Weiteren wird in dem Seminar aktuelle Rechtsprechung zur Anwaltsvergütung betrachtet.

Themenschwerpunkte hierzu sind z. B.

  • BGH: Dieselbe außergerichtliche Angelegenheit trotz verschiedener gerichtlicher Verfahren
  • OLG Bremen: Prüfung eines Grundstückkaufvertrags: Beratung oder Vertretung?
  • u. a.

Sie können die Module auch einzeln buchen

Hinweis: Das vorliegende Seminar wird vom ESF gefördert. Sofern Sie diese in Anspruch nehmen möchten, reichen Sie uns VOR Beginn des Seminars den Teilnehmerfragebogen sowie die Zielgruppenabfrage ergänzt um Ihre Angaben herein.
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