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Erprobte Strategien aus anwaltlicher Sicht bei der Abwehr von Ansprüchen aus einer sozialversicherungsrechtlichen Betriebsprüfung – FINDET NICHT STATT

Seminar-ID 60_201124-S-FA
Gebühr pro Person  250,00 € zzgl. 16% USt.
Ort: Stephanstraße 25, 70173 Stuttgart
Datum: 24. November 2020
Uhrzeit: 12:30 - 19:00 Uhr
Dozent(en):
Schmidt, Bettina, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht und Sozialrecht
ESF-gefördert: wird beantragt, sofern neue Förderperiode aufgelegt wird
Ansprechpartner Bauer

Seminarbeschreibung

Die sozialversicherungsrechtliche Betriebsprüfung endet häufig mit einem Mehrergebnis für Deutsche Rentenversicherung und bedingt nicht selten eine erhebliche Änderung der bisherigen sozialversicherungsrechtlichen Bewertung, sowohl bei größeren als auch bei kleineren und mittleren Unternehmen. Darüber hinaus sind auch im Bereich der Beschäftigung von freien Mitarbeitern oder einzelnen Subunternehmern die Risiken einer „Scheinselbständigkeit“ hoch.

Durch die souveräne Anwendung des verfahrensrechtlichen Instrumentariums im Rahmen einer Außenprüfung ist es durchaus möglich, frühzeitig Rechte zu wahren und zu einer Verständigung mit den Betriebsprüfern der Rentenversicherungsträger zu kommen.
Das Seminar zeigt praktikable Lösungsvorschläge aus anwaltlicher Sicht für immer wieder auftretende Probleme auf und gibt einen Überblick über den Ablauf der sozialrechtlichen Betriebsprüfung. Insbesondere werden Strategien erörtert, wie sich Beitragsreduzierungen bzw. Beitragsvermeidungen im Rahmen einer sozialversicherungsrechtlichen Betriebsprüfung und im anschließenden sozialgerichtlichen Verfahren erreichen lassen. Ausführlich wird neben den Möglichkeiten des einstweiligen Rechtsschutzes auch die neue Rechtsprechung des BSG, insbesondere auch die Entscheidung des 12. Senates des BSG vom 19.09.2019 – B 12 R 25/18 R, und deren Konsequenzen für die Strategie vor und in einer sozialversicherungsrechtlichen Betriebsprüfung behandelt.

Als Fachanwältin für Arbeitsrecht und Sozialrecht und Buchautorin im Bereich Scheinselbständigkeit und freie Mitarbeit sowie sozialversicherungsrechtliche Betriebsprüfung bringt die Referentin durch ihre langjährige Erfahrung große praktische Erfahrung in den Vortrag ein. Die Teilnehmer erhalten eine aktuelle Arbeitsunterlage mit aktueller Rechtsprechung und wichtigen Praxistipps.

  1. Versicherungs- und Beitragspflicht als abhängig Beschäftigter – Grundlagen des Beitragsrechts – Entstehungsprinzip, Arbeitsentgelt, Fälligkeit, Verjährung, Säumniszuschläge, Beanstandung und Erstattung zu Unrecht entrichteter Beiträge
  2. Verschulden und Haftung des Arbeitgebers
  3. Abgrenzungskriterien bei kritischen Fallgruppen – Freie Mitarbeiter – GmbH-Geschäftsführer, Vertrauensschutz – BSG vom 19.09.2019 – B 12 R 25/18 R
  4. Sozialversicherungsrechtliche Folgen einer unzutreffenden Einordnung
  5. Konsequenzen und Absicherungsmöglichkeiten für den Auftraggeber – Statusfeststellungsantrag
  6. Betriebsprüfungsverfahren der Rentenversicherungsträger
  7. Einstweiliger Rechtsschutz
  8. Taktik und Verfahrensmanagement im Prüfverfahren

Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO für die Fachanwaltschaften „Arbeitsrecht“ oder „Sozialrecht“ (6 Zeitstunden).

Hinweis: Das vorliegende Seminar wird voraussichtlich vom ESF gefördert. Sofern Sie diese in Anspruch nehmen möchten, reichen Sie uns VOR Beginn des Seminars den Teilnehmerfragebogen sowie die Zielgruppenabfrage ergänzt um Ihre Angaben herein.
Hier geht es zu den Formularen:
Teilnehmerfragebogen
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