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Schwerbehindertenarbeitsrecht – Auf welche Besonderheiten bei der Kündigung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers geachtet werden sollte (5 FAO-Stunden)

Seminar-ID 200716_1-S-FA
Gebühr pro Person  220,00 € zzgl. 19% USt.
Ort: Stephanstraße 25, 70173 Stuttgart
Datum: 16. Juli 2020
Uhrzeit: 09:00 - 14:30 Uhr
Dozent(en):
Schmidt, Bettina, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht und Sozialrecht
ESF-gefördert: Nein
Ansprechpartner Bauer

Seminarbeschreibung

Seminarinhalt:
“Schwerbehindertenarbeitsrecht” ist ein “eigenständiges Arbeitsrecht”, das zunehmend an Bedeutung gewinnt. Zum Jahresende 2015 waren nahezu 10% der gesamten Bevölkerung schwerbehindert. Der höchste Anteil an schwerbehinderten Menschen findet sich in der Altersgruppe von 45 bis 65 Jahren. Die Rente für schwerbehinderte Menschen ist die einzige Rente, die es Arbeitnehmern ermöglicht, zwei Jahre früher ohne Abschlag in die Altersrente zu gehen. Im Jahre 2015 war jeder dritte Arbeitnehmer über 50 Jahre alt und es sind immer mehr ältere und gesundheitlich eingeschränkte Arbeitnehmer, die früher in den Vorruhestand gegangen sind, im Arbeitsleben tätig. Auch die Zunahme psychischer Erkrankungen führt zur Erhöhung der Zahl schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben, so dass das Schwerbehindertenarbeitsrecht in der arbeitsrechtlichen Praxis an Relevanz gewinnt.

In diesem Seminar zum Schwerbehindertenarbeitsrecht werden die in der Praxis wichtigsten Fallgestaltungen und Haftungsfallen bei der Kündigung eines schwerbehinderten oder gleichgestellten Arbeitnehmers ausführlich behandelt, deren Relevanz sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer und deren Berater sehr hoch ist. Ein Schwerpunkt wird auf dem zum 30.12.2016 in Kraft getretenen neuen Beteiligungsrecht der Schwerbehindertenvertretung nach § 178 Abs. 2 SGB IX liegen, wonach die Kündigung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers unwirksam ist, wenn sie ohne vorherige Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung erfolgt ist. Hier wird der aktuelle Stand der Rechtsprechung und Literatur zu dieser Vorschrift ausführlich dargestellt.

I. Unwirksamkeit der Kündigung von schwerbehinderten Arbeitnehmern bei fehlender Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung – neue gesetzliche Regelung in § 178 Abs. 2 SGB
II. Präventionsmaßnahmen bei Gefährdung des Arbeitsverhältnisses (§ 167 Abs. 1 SGB IX)
III.  Zustimmungsverfahren beim Integrationsamt nach §§ 168 ff. SGB IX bei ordentlicher Kündigung eines schwerbehinderten oder gleichgestellten Arbeitnehmers
IV. Unkenntnis des Arbeitgebers von der Schwerbehinderung
V. Besonderheiten bei der Zustimmung des Integrationsamtes zur außerordentlichen Kündigung eines schwerbehinderten oder gleichgestellten Arbeitnehmers (§ 174 SGB IX)

Mit Nachweis für die Fachanwaltschaft “Arbeitsrecht” oder “Sozialrecht” (5 FAO-Stunden)

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