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Tipps für die Verteidigung in Verkehrsstraf- und Bußgeldsachen, insbesondere bei Fahrverbot und (Auswirkungen der) Gesetzesänderungen

Seminar-ID 50_191120-S-FA
Gebühr pro Person  250,00 € zzgl. 19% USt.
Ort: Stephanstraße 25, 70173 Stuttgart
Datum: 20. November 2019
Uhrzeit: 12:30 - 19:00 Uhr
Dozent(en):
Schwürzer, Wolfgang, leitender Oberstaatsanwalt und Abteilungsleiter bei der Generalstaatsanwaltschaft Dresden
ESF-gefördert: wird beantragt
Ansprechpartner Stellmacher

Seminarbeschreibung

Seminarinhalt:

Es werden neue Entwicklungen, insbesondere in der Rechtsprechung des BGH und der Oberladendesgerichte, sowie die daraus resultierenden Chancen und Risiken für die Verteidigung dargestellt. Jeweils anhand der aktuellen Entscheidungen werden Verhandlungsstrategien für Verteidiger besprochen. Auf diese Weise erhält der Teilnehmer konkrete Tipps für die Umsetzung.

 

Themen u.a.:

Auswirkungen der aktuellen Gesetzesänderungen und aktuelles Straf(verfahrens)recht     

  • Auswirkungen des ab 11. Juni 2019 bzw. am 1. Januar 2020 in Kraft tretenden Gesetzes zur Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten im Jugendstrafverfahren und Auswirkungen des Gesetzes zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens, insbesondere zur Ausweitung des Fahrverbots und zur Anordnungskompetenz der Polizei für die Blutprobenentnahme
  • Härtefälle nach dem neuen Gesetz zur Reform der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung
  • OLG-Entscheidungen zum sog. “Punktehandel”
  • Beweisverwertungsverbot wegen provozierter Gefahr in Verzug; Notwendigkeit einer vorgreiflichen Anrufung des Gerichts

Aktuelle Rechtsprechung im Verkehrsstrafrecht

  • Feststellungsduldungs- und Vorstellungspflicht eines Unfallbeteiligten, Erkennbarkeit eines bedeutenden Sachschadens
  • Strafmilderung bei selbstverschuldeter Trunkenheit
  • Anerkennung von Fahrerlaubnissen aus Mitgliedsstaaten der EU

Aktuelle Rechtsprechung im Ordnungswidrigkeitenrecht, insbesondere Tipps für die Verteidigung bei Fahrverbot

  • Aktuelle Rechtsprechung nach der Änderung des OWiG
  • Formulierung der Schriftsätze für Entbindung vom Erscheinen in der Hauptverhandlung
  • Anforderungen an zulässige Verfahrens- und Sachrüge für die Rechtsbeschwerde und Zulassungsanträge
  • Beanstandung von Verfallsentscheidungen und der Urteilsgründe zu wirtschaftlichen Verhältnissen und bei Verwertung von Lichtbildern
  • Ausschluss der Ergänzung der Urteilsgründe

Mit Nachweis für die Fachanwaltschaft “Strafrecht” oder “Verkehrsrecht” (6 FAO-Stunden)

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