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Jung, gesund, tot – die Aneurysmablutung und ihre Folgen und Wenn der linke Arm schmerzt: Differentialdiagnose Herzinfarkt (2,5 FAO-Stunden)

Seminar-ID 210708_1-S-FA
Gebühr pro Person  125,00 € zzgl. 19% USt.
Ort: Stephanstraße 25 – 70173 Stuttgart, oder Online
Datum: 8. Juli 2021
Uhrzeit: 09:00 - 11:15 Uhr
Dozent(en):
Graef, Philipp, Dr. med., Arzt und Juristischer Referendar am LG Stuttgart
ESF-gefördert: Nein
Ansprechpartner Bauer

Seminarbeschreibung

Das Seminar wird als HYBRID-Veranstaltung geführt, d.h. Sie haben die Möglichkeit, entweder an der Veranstaltung Vorort in Präsenzform oder ONLINE teilzunehmen . Sofern Sie ONLINE am Seminar teilnehmen möchten, geben Sie dies bitte bei der Seminarbuchung unter der Rubrik “Bemerkung” den Hinweis “Online” ein. 

Teil 1: Jung, gesund, tot – die Aneurysmablutung und Ihre Folgen

  1. Der Beginn wird ein oder mehrere Fallbeispiel(e) zeigen. Anhand dessen/derer die Schwierigkeiten der Diagnose Hirnaneurysmablutung dargestellt werden sollen.
  2. Sodann folgt die Beschreibung von Epidemiologie, Ätiologie, Pathophysiologie, Symptome/Klinik, Diagnostik, Differentialdiagnosen (insb. die Intrakraniellen Blutungen im Rahmen eines Schlaganfalls), Therapie, Komplikationen, Nachsorge, Prognose und Prävention.

Eine kurze Zusammenfassung wäre: Die Folge einer Ruptur eines Hirnaneurysmas ist regelmäßig die Subarachnoidalblutung. Die Einblutung in diesen liquorgefüllten Subarachnoidalraum und der konsequente Anstieg des intrakraniellen Drucks führt unter anderem zu Symptomen wie Vernichtungskopfschmerz, Vigilanzminderung und Meningismus. Um schließlich die richtige Diagnose zu stellen, bedarf es einer kraniellen Computertomografie-Untersuchung, in der die Blutung erfasst werden kann. Anschließend verhilft die digitale Subtraktionsangiographie (DSA) zur Darstellung des rupturierten Aneurysmas, damit dieses dann entweder mittels Clipping oder Coiling verschlossen werden kann. Neben den Hürden bei der rechtzeitigen und richtigen Diagnose tragen auch zahlreiche Komplikationen, wie Rezidivblutungen oder die Entwicklung eines Hydrozephalus zur hohen Letalität bei.

Teil 2: Wenn der linke Arm schmerzt: Differentialdiagnose Herzinfarkt:

  1. Der Beginn wird ein oder mehrere Fallbeispiel(e) zeigen. Anhand dessen/derer die Schwierigkeiten der Diagnose Herzinfarkt dargestellt werden sollen.
  2. Sodann folgt auch hier die Beschreibung von Epidemiologie, Ätiologie, Pathophysiologie, Symptome/Klinik, Diagnostik, Differentialdiagnosen (insb. die Intrakraniellen Blutungen im Rahmen eines Schlaganfalls), Therapie, Komplikationen, Nachsorge, Prognose und Prävention. Da ich zu diesem Thema meine Doktorarbeit in der Medizin verfasst habe, werde ich ggf. auch einige neuere Forschungserkenntnisse etc. einfließen lassen.

Eine kurze Zusammenfassung wäre: Eine der häufigsten Komplikationen der Koronaren Herzkrankheit (KHK) stellt der akute Herzmuskelinfarkt (Myokardinfarkt) dar. Auf 100.000 Menschen pro Jahr kommen in etwa 300 Infarkte mit einer Prävalenz für Männer von ca. 30% und Frauen ca. 15% in Deutschland. Allgemein wird hierunter der Untergang von Herzmuskelzellen aufgrund einer anhaltenden Ischämie verstanden. Die Bezeichnung „akuter Myokardinfarkt“ wird verwendet, wenn Hinweise auf eine ischämische Myokardnekrose, meist auf dem Boden einer KHK mit hochgradiger Stenose oder sogar Verschluss einer Koronararterie, bestehen. Nach der Definition der WHO liegt ein Myokardinfarkt vor, wenn bei instabiler Angina pectoris Marker einer Myokardschädigung nachweisbar sind (Troponin T- oder I-Anstieg), zusätzliche ischämische Symptome bestehen, EKG-Veränderungen auftreten oder ein beweisender angiografischer Befund erhoben wird. Die Symptome sind charakteristischerweise akut einsetzende, anhaltende Brustschmerzen mit Ausstrahlung in den linken Arm, den Hals und/oder das Epigastrium; dieser Schmerz ist oft von beispielsweise Angstgefühlen oder Luftnot begleitet. Entsprechend der Definition der WHO stellen EKG-, Labor- und koronarangiografische Befunde wegweisende Diagnostika dar. Ein sogenannter STEMI, also signifikante ST-Hebungen in mindestens zwei lokoregionär benachbarten EKG-Ableitungen, der eine besonders hohe Mortalität bei ohnehin komplizierteren Verläufen aufweist, muss sofort – innerhalb von 120 Minuten nach der Erstdiagnose – koronarangiografiert werden. Ist dies innerhalb dieser Zeit nicht möglich muss eine Thrombolyse folgen. Bei einem NSTEMI kann eine koronarangiografische Intervention innerhalb 2-72 Stunden nach Erstdiagnose durchgeführt werden. In jedem Fall steht der Grundsatz „time is muscle“ im absoluten Vordergrund; hierdurch soll eine bestmögliche Wiederherstellung des koronaren Blutflusses und die maximale Rettung des noch funktionierenden Herzmuskels möglich sein.

Mit Nachweis zur Vorlage nach § 15 FAO für die Fachanwaltschaft „Medizinrecht“ (2,5 Zeitstunden).


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