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Datenschutzbeauftragter in der Anwaltskanzlei 3 – tägiger Lehrgang mit Abschlussprüfung

Intensivlehrgang: “Datenschutzbeauftragter in der Anwaltskanzlei” mit hochkarätigen Dozenten – ESF-Förderung möglich

3 – tägiger Lehrgang mit Abschlussprüfung

Die Anforderungen an Kanzleien beim Umgang mit personenbezogenen Daten werden sich durch die Geltung der DSGVO sehr deutlich und spürbar ändern. Die fehlerhafte Verarbeitung personenbezogener Daten ist mit – im Gegensatz zur bisherigen Rechtslage – hohen Bußgeldsanktionen bedroht.

Auch Anwaltskanzleien haben mit Inkrafttreten der DS-GVO gegenüber ihren Mandanten einen „Datenschutzverantwortlichen“ zu benennen. Ob ein „Datenschutzbeauftragter“ zu bestellen ist, ist nach § 37 DS-GVO zu prüfen.

Unabhängig davon gilt sowohl für den „Datenschutzverantwortlichen“ als auch für den „Datenschutzbeauftragten“, dass dieser über Rechts- und Fachkenntnisse im Bereich des Datenschutzes und auch in der Technik der verschiedenen Verfahren der elektronischen Datenverarbeitung verfügen soll.

Diese Kenntnisse werden in unserem Lehrgang „Datenschutzbeauftragter in der Anwaltskanzlei“ intensiv vermittelt. Im Übrigen wird der Lehrgang in einer kleinen Kursgröße stattfinden, um die Werthaltigkeit des Lehrgangs zu gewährleisten. Der Lehrgang schließt mit einer Prüfung (Multiple Choice) ab. Alle Teilnehmer erhalten ein entsprechendes Zertifikat über die Kursteilnahme.

Die seit 25.5.2018 anwendbare Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) stellt auch an die Kanzleien neue datenschutzrechtliche Anforderungen. Neben einem datenschutzkonformen Regelbetrieb und der strikten Beachtung neuer Transparenzpflichten und der Betroffenenrechte ist unter Umständen ein/e Datenschutzbeauftragte/er zu bestellen, Auftragsverarbeitungsverträge sind anzupassen und ein Notfallkonzept ist zu erstellen.

Durch die DSGVO ist der Datenschutz für die Kanzlei eine verpflichtende „Kerntätigkeit“, die gleichberechtigt neben der anwaltlichen Kreativtätigkeit steht. Unabhängig davon, ob eine Pflicht zur Bestellung einer/es Datenschutzbeauftragten besteht, sind die Kanzleien gut beraten zumindest einen Verantwortlichen/e für den Datenschutz in der Kanzlei zu bestimmen. Dies umso mehr, als Kanzleien neben dem Datenschutzrecht auch dem anwaltlichen Berufsgeheimnis unterliegen.

Der dreitägige Kurs wendet sich ausdrücklich an Rechtsanwälte und Rechtsanwälte., sowie Rechtsfachwirte und erfahrene Kanzleimitarbeiter.

Der Kurs vermittelt das nach Art. 37 Abs. 5 DSGVO notwendige Fachwissen auch anhand praktischer Beispiele aus dem Kanzleialltag.

Die Veranstaltungsmodule setzen sich folgendermaßen zusammen:

  • Datenschutzrecht in der EU
  • Die Geltung der DSGVO für Kanzleien – das Verhältnis zum anwaltlichen Berufsrecht
  • Das “Pflichtenprogramm” der DSGVO für Anwaltskanzleien
  • der rechtskonforme Regelbetrieb (insbesondere der Beschäftigtendatenschutz (Art. 88 Abs. 1 DSGVO iVm. § 26 BDSG)
  • die Transparenzpflichten (insbes. Art. 13 und 14 DSGVO)
  • die Betroffenenrechte der Art. 15 ff. DSGVO
  • Die „Spezialthemen“
  • der Datenschutzbeauftragte bzw. der Verantwortliche für den Datenschutz
  • die Auftragsverarbeitungen
  • das Notfallkonzept nach Art. 33, 34 DSGVO
  • Die Datenschutzbehörden (insbesondere Aufgaben und Befugnisse gegenüber den Kanzleien

Dauer: 3 Tage

Seminargebühr: € 950,00 netto

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